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Gemeinsame Presseerklärung der Griesheimer Oppositionsparteien: CDU, Bündnis90/Grüne, FDP, und WGG Oppositionsparteien sehen Bedenken für Ungültigkeit der Wahl bestätigt Griesheim. Völlig unerwartet für die Oppositionsparteien endete die 3. Sitzung des Wahlprüfungsausschusses (WPA) am 10. Mai 2011 mit einer Beschlussfassung als Vorlage für die Stadtverordnetenversammlung. Diese zog die Ausschussvorsitzende Ingrid Zimmermann (SPD) am Ende einer zuvor geführten, sehr ausführlichen Aussprache aus der Tasche. Offensichtlich hatte sie das Papier schon vor der Sitzung vorbereitet. Es erhielt neben dem Beschlussvorschlag eine lange Begründung zum Inhalt der Sitzung und zur Positionierung der Ausschussmitglieder, die 3. Sitzung des WPA wurde allerdings mit keinem Wort erwähnt oder berücksichtigt. Für die Oppositionsparteien stellt sich hier ganz klar die Frage des Umgangs mit Ausschussmitgliedern, die bei dieser Vorgehensweise offensichtlich genauso gut bei der 3. Sitzung hätten zuhause bleiben können. Darüber hinaus war die Beschlussfassung in der Tagesordnung nicht angekündigt und gab zudem nicht den aktuellen Stand der Diskussion wieder, obwohl sie das in ihrer Begründung so darlegte. Aus diesem Grund weigerten sich die Ausschussmitglieder der Opposition an dieser Farce teilzunehmen. Bereits in der 2. Sitzung des WPA wurde deutlich herausgestellt, dass es Mängel und Unregelmässigkeiten im Wahlablauf gegeben hatte. Dies ergab sich nicht nur aus den Einsprüchen der beiden Einspruchsführer. Die Unregelmäßigkeiten konnten auch durch die schriftlichen Stellungnahmen einiger Wahlvorsteher verifiziert werden. Trotzdem wollten sich die SPD-Ausschussmitglieder offensichtlich nicht auf die geforderte Nachzählung einlassen. Ein Wahlvorsteher meinte, dass hier der "gesunde Menschenverstand" den Regelungen der Kommunalwahlordnung (KWO) voranginge und Ausschussmitglied Sebastian Schecker wertete die KWO gar "mehr als unverbindliche Arbeitsanweisung". Die Begründung der SPD-Mehrheit bezog sich dann auch immer wieder darauf, dass es zwar Unregelmässigkeiten gegeben habe, diese aber nicht so dramatisch wären und keinen Einfluss auf das Ergebnis gehabt hätten. Gottfried Milde (CDU) wies noch einmal ausdrücklich auf den knappen Wahlausgang hin und dass schon eine andere Stimmlistung ein anderer Wahlausgang sei. Frau Dr. Angelika Nake (FDP) erklärte, warum aus ihrer Sicht die gefundenen Mängel durchaus konkrete Auswirkungen auf die ungültigen Stimmzettel hätten haben können. Der Antrag von Andreas Tengicki (B90/GRÜNE), Beweis über die Behauptung, die Niederschriften seien bereits morgens unterschrieben worden, zu erheben und die Mitglieder des Wahlvorstandes im Wahlprüfungsausschuss anzuhören, wurde mit SPD-Mehrheit abgelehnt. Ebenso wurde ein Antrag abgelehnt, die ungültigen Stimmzettel des Wahlbezirks 12 nachzuzählen. In diesem Stimmbezirk liegt eine eidesstattliche Versicherung einer Wahlhelferin vor, dass dort mindestens zwei Stimmzettel als ungültig gewertet wurden, obwohl sie Personenstimmen enthielten und somit nicht zu den ungültigen Stimmen hätten gerechnet werden dürfen. Nach Ansicht aller Oppositionsparteien könnte dieser Sachverhalt sehr einfach durch eine Nachzählung der ungültigen Stimmzettel geklärt werden. Offensichtlich wollte und will die mit knapper Mehrheit regierende SPD-Fraktion aber keinesfalls eine Überprüfung dulden. All dies hat, wie bereits erwähnt, auf die vorgelegte Beschlussempfehlung der SPD keinerlei Einfluss gefunden. Für die Oppositionsparteien bleibt abschließend festzuhalten, dass so ein parlamentarisches Organ 'ad absurdum' geführt wird. |
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Vertrauen in das Wahlergebnis wieder herstellen Vertrauen in das Wahlergebnis wieder herstellen Vertrauen
in das Wahlergebnis wieder herstellen Bis auf den letzten Platz gefüllt war der große Sitzungssaal im Rathaus bei der ersten öffentlichen Arbeitssitzung des Wahlprüfungsausschusses am 03. Mai. Die Einrichtung dieses Ausschusses war notwendig geworden, weil zwei Griesheimer Bürger Einspruch gegen das Ergebnis der Kommunalwahl erhoben hatten. Einer der Einsprüche wird von über 150 Griesheimer Wahlberechtigten durch deren Unterschriften mitgetragen. Grosses Interesse zeigte die Zuhörerschaft an den vorgebrachten Begründungen der Einspruchsführer, der Stellungnahme des Gemeindewahlleiters Rütger Florig und den daraus entstandenen und kontrovers geführten Diskussionen zwischen den Mitgliedern des Prüfungsausschusses. Es sei hier in Erinnerung zu rufen, dass die SPD bei der Kommunalwahl mit lediglich neun Stimmzetteln ihre sehr knappe Mehrheit von 50.1% halten konnte. Der zweite Sitz für die Wählergemeinschaft Griesheim (WGG) war sogar an nur drei Listenkreuzen gescheitert. So mag es, wie dies aus den Einspruchsbegründungen hervorgeht, durchaus entscheidend sein, dass die 268 als ungültig gewerteten Stimmzettel noch einmal auf Richtigkeit der Bewertung geprüft und die ungültigen Stimmen nachgezählt werden. Dies ist die zentrale Forderung der Opposition im Wahlprüfungsausschuss. Die Ausschussvorsitzende Ingrid Zimmermann (SPD) hatte versucht, die Arbeitssitzung eng auf die Behandlung der beiden vorgenannten Einsprüche zu beschränken. Dagegen forderte die Opposition eine Gesamtsicht, die es erlaube, Mängel im Auszählungsverfahren aufzuzeigen und insgesamt Verbesserungspotenziale daraus abzuleiten. Gottfried Milde (CDU) legte ausführlich und für alle nachvollziehbar dar, dass der Wahlprüfungssausschuss berechtigt sei, alle im Prüfungsverfahren zur Sprache kommenden Unregelmässigkeiten zu behandeln und eine Beschlussvorlage für die Stadtverordnetenversammlung zu verfassen. Allein die Tatsache, dass es Hinweise auf Unregelmässigkeiten im Wahlablauf und Auszählungsverfahren gibt, reiche aus, das Vertrauen in das Wahlergebnis zu erschüttern, so Ramona Halbrock (Grüne). Dieses Vertrauen wiederherzustellen müsse das Ziel aller im Prüfungsausschuss vertretenen Mitglieder sein. Schnell wurde in der Sitzung deutlich, dass Vorschriften der Kommunal- und Landeswahlordnung nicht in jedem Griesheimer Wahlbezirk eingehalten wurden. Interessant war zu hören, mit welcher Begründung die von einer Beisitzerin in einem Wahlbezirk und von einem Mitglied des Wahlausschusses beobachteten und von den Wahlvorstehern teilweise schriftlich bestätigten Unregelmässigkeiten gerechtfertigt wurden: Im Umgang mit den Stimmzetteln sei "der gesunde Menschenverstand" höher zu bewerten, als die Vorschriften der Wahlordnungen. Sinngemäss liess SPD-Ausschussmitglied Sebastian Schecker verlauten, dass die Vorschriften der Kommunalwahlordnung lediglich unverbindliche Handlungsanweisungen seien und dass es am Ende auf das "richtige Ergebnis" ankäme. Einvernehmen herrschte unter den Ausschussmitgliedern, dass es bei der Wahlprüfung nicht darum gehe, die ehrenamtliche Tätigkeit von Wahlvorständen, Wahlhelferinnen und Helfern in Zweifel zu ziehen. Gemeindewahlleiter Rütger Florig räumte aber ein, dass es Verbesserungsmöglichkeiten beispielsweise bei den durchzuführenden Schulungen von Wahlvorständen und Wahlhelfern gebe. Würdigung erfuhr die detaillierte Aufklärungsarbeit des ehrenamtlichen Wahlausschuss-Mitgliedes Matthias Hoss, dem seitens der Ausschussvorsitzenden ausdrücklich für seine Beobachtungen und hilfreichen Hinweise gedankt wurde. Optimistisch blickt die Opposition in die nächste Sitzung. Einer Klage vor dem Verwaltungsgericht durch die Einspruchsführer könne entgegentreten werden, indem alle Zweifel im Prüfungsausschuss ausgeräumt werden. Eine Möglichkeit, dies zu tun, sehen die Oppositionsvertreter darin, mit verhältnismässig wenig Aufwand die ungültigen Stimmen nachzuzählen. Der Antrag von Andreas Tengicki (Grüne), die ungültigen Stimmzettel des betroffenen Wahlbezirkes 12 (Schillerschule) im Prüfungsausschuss zu sichten, um dadurch einen Eindruck zu bekommen, ob weitere Schritte überhaupt notwendig sind, fand nach dreistündigem Sitzungsmarathon zumindest keine Ablehnung. Wie die Ausschussvorsitzende Ingrid Zimmermann versicherte, werde man mit diesem Antrag die Beratungen in der kommenden Sitzung am 10.05.2011 fortsetzen (mh/wk/an/rh/gm). [Gemeinsame PM von CDU, Grüne, FDP und WGG. am 10.05.2011] |
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Zum Thema Wahlprüfungsausschuß in Griesheim (II) Zum Wahlprüfungsausschuss in Griesheim "Aussage gegen Aussage". In der Sitzung des Wahlprüfungsausschuss in Griesheim ging es "hoch her" – und zu Recht. Die regierende Partei – mit immerhin 50.1% - regierte wie die letzten 60 Jahre in guter Gutsherrenart. Man musste zwar in vielen Punkten eingestehen, dass es bei der Wahl in Griesheim erhebliche Mängel gegeben hatte, trotzdem war die SPD der Ansicht, dass die Einspuchsführenden ihre Einwände in Punkt und Komma zu beweisen hätte. Ist dies aber so? Wann müssen den Einwendungen ernst genommen werden? Wenn die Einspruchsführenden nachweisen können, dass nicht alles ordnungsgemäß abgelaufen ist oder müssen sie die Stimmzettel vorlegen – aber wie könnten sie das denn? Der Wahlleiter musste zugestehen, dass die Stimmzettel nach dem Aussortieren eben nicht auf irgendeinem Tisch zwischengelagert werden dürfen – wie der Wahlvorstand des Wahlbezirks meinte, dem Unregelmäßigkeiten vorgeworfen werden. Keiner der Wahlvorstände hat im übrigen Stellung zu dem Vorwurf genommen, dass angeblich die Niederschriften statt nach der Wahl vor der Wahl unterschrieben worden sind – obwohl sie ansonsten in epischer Breite Ausführungen dazu gemacht haben, dass sie engagiert und geschult sind. Was keiner der Einspruchsführer anders behauptet hat. Völlig unverständlich war die Behauptung von Herrn Schecker, die Einspruchsführer müssten quasi nachweisen, dass Unregelmäßigkeiten vorgekommen sind und dass dies Einfluss auf die Wahl gehabt hätte. Was fordert unsere Demokratie? Kommt es wirklich nicht so drauf an, ob ein Stimmzettel, wirksam ist oder ob er zu Unrecht in den Stapel der unwirksamen gewandert ist? Macht das nichts, weil ja immer noch ein Haufen wirksame Stimmzettel übrig sind? Ist es vielleicht ein solches Umgehen mit dem Wähler und seiner Wählerstimme, das zur Wahl- und Parteiverdrossenheit führt? Im Vorhinein hat es ein Schreiben aller Oppositions-Parteien an die neu gewählte Bürgermeisterin gegeben, die Zweifel vorher im Einzelnen nachprüfen zu lassen. Die Bürgermeisterin zog sich aber auf Formalien zurück und wendete ein, dann müsse eben Einspruch eingelegt werden. Hätte man nicht im Vorhinein tätig werden können und auch müssen? Viele Zweifel hätten mit einem kurzen Blick auf den Wahlzettel geprüft werden können. Dem hat sich die Bürgermeisterin in völlig unverständlicher Weise verschlossen. Der Wahlausschuss hat unmittelbar nach der Wahl (bis nachmittags war Auszählung und direkt im Anschluss die Sitzung) die Wahl für wirksam und abgeschlossen erklärt. Im Übrigen ein procedere, was man so niemals vorher durchgeführt hat. Nicht in Griesheim und auch sonst nirgendswo! Hätte man nicht die Wahl in dieser Art forciert, hätten alle Einwendungen vorher geklärt werden können und die SPD hätte nun mit ihrer 1‰ Mehrheit in aller Ruhe regieren können. Die Weigerung der regierenden SPD, die Vorwürfe der Einspruchsführer – die entgegen anderslautender Behauptungen mit keinem Wort das Engagement der ehrenamtliche Wahlhelfer diskreditierten – ist in keiner Weise nachzuvollziehen.
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Zum Thema Wahlprüfungsausschuß in Griesheim Der Hauptmann von Köpenick in Griesheim Der Sitzung des Wahlprüfungsausschusses habe ich als Zuhörerin beigewohnt. Die Ausschussvorsitzende, Frau Zimmermann, die die Sitzung ruhig und fair leitete, hat tatsächlich mehrfach betont, es müsse ein Verdacht vorliegen, um die Stimmzettel noch einmal überprüfen zu können, eine Vermutung reiche nicht aus. Sie hat es aber drei Stunden lang verabsäumt darzulegen, wann denn bei ihr und ihrer Fraktion die Schwelle von der Vermutung zum Verdacht überschritten ist. Ein Verdacht wird gefordert, keine Gewissheit, Frau Zimmermann. Die Ausführungen, die Einspruchsführer müssten substantiiert vortragen und belegen, dass die Wahl durch die von Frau Zimmermann, Teilen der SPD-Fraktion und dem Wahlleiter eingeräumten Mängel des Wahlvorganges beeinflusst worden ist, ließ an den Hauptmann von Köpenick denken: Wie dieser ohne Wohnungsnachweis keine Arbeit und ohne Arbeitsnachweis keine Wohnung bekam, so sollten die Einspruchsführer erst Einblick in die Stimmzettel erhalten, wenn sie dar- und belegten, dass die Wahl von den Mängeln beeinflusst worden sei, hätten dies aber nur nachweisen können, wenn sie die Stimmzettel hätten in Augenschein nehmen können. Hohen Unterhaltungswert hatten auch die Darlegungen des SPD-Stadtverordneten Schecker, der die – teilweise von den Wahlvorständen in ihren während der Sitzung auszugsweise verlesenen Stellungnahmen selbst eingeräumten – Verstöße gegen die Kommunal-wahlordnung (KWO) damit herunterzuspielen versuchte, dass er die KWO als eine Art unverbindliche Handlungsanleitung qualifizierte. Der Gesetzgeber hat in der KWO genau deshalb eine detaillierte Regelung darüber erlassen, wie die Wahl abzulaufen hat, weil er den Verdacht (die Vermutung, Frau Zimmermann?) hatte, dass dann, wenn jeder ein Verfahren nach seinem ganz persönlichen Geschmack wählte, Fehler passieren könnten, die geeignet wären, die Wahl zu beeinflussen. Ansonsten hätte ja keinerlei Regelungsbedarf bestanden. Und die KWO, das ist zumindest unter Juristen unstrittig, ist zwingendes Recht, keine unverbindliche Empfehlung. Nicht nur Frau Dr. Nake, auch eine Wahlhelferin hat eine eidesstattliche Versicherung abgegeben, in der jedenfalls für einen Wahlbezirk mehrere gravierende Mängel aufgelistet wurden. Die Wahlvorstände, dazu befragt, haben keine eidesstattlichen Versicherungen abgegeben. Auffallend war auch, dass keiner der Wahlvorstände zu dem Vorwurf, die Protokolle seien teilweise schon morgens, statt – wie es die KWO vorgibt - nach Abschluss des kompletten Wahlvorganges unterschrieben worden, trotz ansonsten höchst umfangreicher Ausführungen auch nur ein Wort verlor. Mangels Gegenaussage stand also hier keineswegs „Aussage gegen Aussage“. Wenn mehrere gravierende Mängel von mehreren Personen vorgetragen und teilweise eidesstattlich versichert werden, wenn selbst Frau Zimmermann, die SPD-Fraktion und der Wahlleiter jedenfalls einen Teil dieser Mängel einräumen müssen (wie geschehen), dann kann man nicht mehr von einer bloßen Vermutung sprechen, dann liegt ein Verdacht vor. Ein solcher kann sich bestätigen oder zerstreuen, Gewissheit wird vom Gesetz nicht gefordert. Die Oppositionsparteien haben, für jeden Bürger einleuchtend, gefordert, die ungültigen Stimmen des Wahlbezirkes, für den alle Anwesenden Fehler im Wahlvorgang einräumen mussten, noch einmal nachzuprüfen. Die SPD-Fraktion wollte offenbar keine Klarheit. Denn sie widersetzte sich diesem Ansinnen mit Zähnen und Klauen. Das ist erstaunlich und befremdlich. Einen einfacheren und objektiveren Weg, den Vorwürfen auf den Grund zu gehen, gibt es nicht. Warum also diese Angst vor einer Überprüfung? Es ging den Einspruchsführern, wie auch nach der auszugsweisen Verlesung ihrer Einsprüche klar wurde, nicht darum, die Wahlvorstände zu diskreditieren oder ihnen gar zu unterstellen, sie hätten die Wahl bewusst manipuliert. Dies ist an keiner Stelle (außer von den Wahlvorständen, wie dem Artikel zu entnehmen war) geäußert worden. Diese Behauptung ist aber ein wohlfeiles Argument, sich einer Überprüfung zu entziehen. Das Ehrenamt ist eine wichtige und für das Gemeinwesen notwendige Sache, darüber kann man keine zwei Meinungen haben. Es macht aber diejenigen, die es ausüben, weder zu fehlerlosen Übermenschen noch macht es sie sakrosankt, und das Ehrenamt nützt auch dem Gemeinwesen nur, wenn es sachgerecht ausgeübt wird. Der Wahlleiter hat in der Sitzung vom 04.05.2011 zugegeben, dass die Aussage eines Wahlvorstandes, wie er mit den Stimmzetteln verfahren ist, seiner klaren Anweisung widersprochen hat (so, wie sich dieser Wahlvorstand in seiner Stellungnahme gleich selbst widersprochen hat: Einerseits bestritt er jede Parallelzählung, andererseits ließ er wissen, die Zettel seien so übersichtlich gewesen, dass man sie gleich beim Zählen auch schon – KWO-widrig – habe auswerten können. Hallo???!!!). Von einer sachgerechten Ausübung konnte also nicht in allen Fällen gesprochen werden. Und darin bestand Einigkeit unter allen Mitgliedern des Ausschusses! Es war auch offenkundig, dass zwar sicher sehr viele, aber keineswegs alle Fehler unabsichtlich geschehen waren, denn besagter Wahlvorstand sprach in seiner Stellungnahme auch davon, dass er aus „gesundem Menschenverstand“ von den Vorgaben des Gesetzgebers abgewichen sei. Wo beginnt also für die SPD und Frau Zimmermann der Verdacht? Weit später als für den Gesetzgeber, das steht fest. Aber wo genau? Auch nach drei Stunden wusste der interessierte Zuhörer dies leider nicht. Die Stadtverordneten des Ausschusses sollten sich klarmachen, dass es hier um nichts weniger geht als das verfassungsmäßig garantierte Recht eines jeden Bürgers darauf, dass seine Stimme das gleiche Gewicht hat wie die eines jeden anderen (freie, gleiche und geheime Wahlen garantiert unser Grundgesetz). Wenn gültige Stimmen zu unrecht ungültig gewertet wurden, und nach dieser Sitzung kann man nur sagen, dass ein entsprechender Verdacht zumindest schlüssig und mit eidesstattlichen Versicherungen untermauert vorgetragen wurde, ist das Recht dieser Bürger verfassungswidrig missachtet worden. Warum man einem solchen Verdacht nicht einfach durch Überprüfung der ungültigen Stimmen der betroffenen Wahlbezirke nachgeht, um ihn dadurch hoffentlich auszuräumen, muss wohl das Geheimnis der SPD-Fraktion bleiben. Dr. Kohlberger Der Artikel sollte im Darmstädter Echo erscheinen. |
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Offener Brief an Bürgermeisterin Winter in Griesheim Sehr geehrte Frau Winter, angesichts der katastrophalen Lage in Japan und vor dem Hintergrund, dass sich die Gemeinde Griesheim in der Evakuierungszone des Kernkraftwerkes Biblis befindet, sollten wir uns ganz besonders für die Situation in Japan interessieren und Japan unsere tatkräftige Hilfe anbieten. Nach der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl hat sich die deutsche Bevölkerung ganz besonders für die Kinder aus dieser Region eingesetzt und über viele Jahre Kinder in den Ferien aufgenommen. Diese Hilfe halte ich im Rahmen der Hilfe für Japan jetzt ebenfalls für erforderlich. Die Bestrahlung hat wohl schon eingesetzt, jedenfalls kann man das den Informationen durch die Medien entnehmen, es hat aber sicher noch nicht zu einer so starken Bestrahlung geführt wie in Tschernobyl. Es besteht derzeit noch die Möglichkeit Kinder aus Japan vorübergehend aufzunehmen, um sie vor weiterem Gesundheitsschaden zu bewahren. Besonders in einem Land wie dem unseren, dem nach derzeitigem Informationstand eine radioaktive Verstrahlung nicht drohen wird, sollten man diesen Kindern vorübergehend Wohnung und Unterkunft anbieten. Ich bin davon überzeugt, dass es viele Bürger in Griesheim gibt, die hier helfen würden. Ich selbst biete an, zwei Kinder vorübergehend in meinem Haushalt aufzunehmen. Ich gehe davon aus, dass dies nur eine vorübergehende Hilfe ist, die aber für die Kinder, die besonders sensibel auf Strahlung reagieren, sicherlich hilfreich ist. Auch eine Beruhigung der Eltern tritt ein, wenn sie ihre Kinder in der kritischen Zeit, in der das Ausmaß der radioaktiven Bedrohung noch nicht klar ist, in Sicherheit wissen. Im Rathaus könnte eine Anlaufstelle eingerichtet werden, bei der Griesheimer Bürger anbieten können, japanische Kinder vorübergehend aufzunehmen. So wie ich die Griesheimer Bürger kenne, werden sie gerne und zahlreich helfen und ich gehe auch davon aus, dass es sicherlich die Möglichkeit gibt, einige Kinder in den örtlichen Schulen unterzubringen, um den Kindern ein normales Leben zu bieten. Die Schulleiterinnen, von denen mir einige persönlich bekannt sind und die ich als ausgesprochen engagiert und aktiv kenne, werden hier sicherlich ihre Unterstützung anbieten. Ich halte es für besonders wichtig auch international zu helfen, wenn dies wie im vorliegenden Fall notwendig ist. Eine Zusammenarbeit mit anderen Kommunen wäre ebenfalls hilfreich und könnte durch das Rathaus angestoßen werden. Mir ist bekannt, dass Kinder- und Jugendorganisationen bereits zu Spenden für Japan aufgerufen haben. Mit diesen könnte man sich zusammenschließen, um die Transportkosten für die Kinder aufzubringen. Es würde mich freuen, wenn diese Anregung im Rathaus positiv aufgenommen werden würde. Mit freundlichen Grüßen, Dr. Angelika Nake, Vorsitzende FDP Griesheim |
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FDP Griesheim – Die Grundsatzdebatte ist gestartet FDP Griesheim – Die Grundsatzdebatte ist gestartet Diskutieren Sie mit! Mischen Sie sich ein! Prägen Sie das neue Grundsatzprogramm der FDP mit! Die FDP lädt Sie – egal ob FDP-Mitglied oder nicht - dazu ein, sich an der Debatte zum neuen FDP-Grundsatzprogramm zu beteiligen. Unter >> Chancen für morgen finden Sie nicht nur alle Videos der Reden und Panels vom Freiheitskongress, sondern Sie können sich sofort mit Ihren ersten Gedanken zu den einzelnen Panels einbringen! Mit den Wiesbadener Grundsätzen hat die FDP die Vision einer liberalen Bürgergesellschaft vorgelegt. Sie waren inspiriert von den Freiheitsbewegungen unserer östlichen Nachbarn und der friedlichen Revolution des Jahres 1989. Sie warnten vor einer Gefälligkeitspolitik und forderten stattdessen einen Staat, der Raum für die Freiheit und Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger lässt. Wir haben das Prinzip der fiskalischen und ökologischen Nachhaltigkeit unterstrichen. Die Wiesbadener Grundsätze haben die Fragen ihrer Gegenwart beantwortet - auf der Basis von Werten und Prinzipien, die bis heute nichts an Aktualität verloren haben. Seit diesem Beschluss im Jahr 1997 hat sich die Welt aber verändert: Der weltweite Wettbewerb hat sich beschleunigt. Märkte können in Krisen geraten, die ganze Staaten und Währungen destabilisieren. Die Europäische Integration ist fortgeschritten und zugleich durch neue Spannungen bestimmt. Unsere natürlichen Lebensgrundlagen sind nach wie vor bedroht. Der demographische Wandel durch Alterung und Migration verändert das Gesicht unserer Gesellschaft. Individuelle Lebenschancen sind mehr denn je von Qualifikation bestimmt. Der Alltag wird durchdrungen von elektronischen Medien. All dies beeinflusst das Leben in Freiheit. Damit stellen sich für die FDP neue Gestaltungsaufgaben. Die Bundes-FDP will sich bis zum Parteitag 2012 ein neues Grundsatzprogramm geben. Aber auch in der Kommunalpolitik ist mehr Einfluss liberaler Weltansicht notwendig. Die politische Welt in Berlin und die politische Welt in den Kommunen und Kreisen können sich stark unterscheiden. Wir leben aber zuallererst einmal in der Kommune und hier ist unsere Mitarbeit, Kritik und unser Mitdenken erforderlich. Mit der Bürgermeisterwahl hat die FDP-Griesheim ihren ersten Schritt zurück ins Stadtparlament gemacht. Thomas Höhl hat für das Bündnis aus FDP, CDU, WGG und die Grünen 4232 Griesheimer Stimmen geholt. 4232 Griesheimer Stimmen für einen Wandel in der Politik der Stadt. Einen Wandel, der Bewährtes erhält und Neues ermöglicht. Nun sind Sie gefragt, den Wandel mit zu begleiten und sich in die Griesheimer Politik einzumischen. Derzeit hat die SPD - Fraktion im Rathaus 22 Sitze, die CDU - Fraktion 10 Sitze, die B90/Grüne - Fraktion 3 Sitze und die WGG - Fraktion 2 Sitze. Die FDP-Griesheim hat sich zum Ziel gesetzt, bei den Kommunalwahlen im März 2011, das Bild in Griesheim etwas gelber zu machen und die Politik etwas liberaler. Die FDP in Griesheim war von 1993 bis 1997 mit 3 Stadtverordneten im Stadtparlament vertreten. Dieses Ziel haben wir uns für die Kommunalwahlen in 2011 gesetzt. Unterstützen Sie uns – diskutieren Sie mit – Mischen Sie sich ein. Schauen Sie auf unsere Homepage www.fdp-griesheim.de oder rufen Sie mich an, Dr. Angelika Nake, 01655-887974. |
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Ist Altersarmut weiblich? Unsere Renten sind unsicher, das ist eine Situation, mit der wir alle leben werden müssen. Sind aber die Renten der Frauen noch unsicherer als die der Männer? Was können Frauen dafür tun, in Zukunft ihr Leben in die eigenen Hände nehmen zu können. Nicht abhängig davon zu sein, dass Familie oder sogar die sogenannte öffentliche Hand (Hartz IV) für die eigenen Bedürfnisse einsteht. Betrachtet man die Haushalte von Menschen über 65 Jahre getrennt nach Geschlechtern, zeigt sich, dass das Wohlstandsniveau bei Frauen rund 21 Prozent unter dem der Männer liegt. Das Armutsrisiko für Frauen über 65 Jahre liegt deutlich über dem der Männer mit 14,8 Prozent. Im Jahr 2002 verfügten die Frauen im Bundesdurchschnitt nur über 555 Euro Rente monatlich, das sind circa 60 Prozent der Rente der Männer mit 929 Euro im Monat. Die Zahlen zeigen: Noch immer haben Frauen, bedingt durch geringere Arbeitseinkommen und ihre Erwerbsbiografien, im Alter ein höheres Armutsrisiko als Männer. Damit sind sie weiterhin besonders von Altersarmut betroffen und die aktuellen Entwicklungen lassen befürchten, dass Altersarmut in der Zukunft bei Frauen weiter zunehmen wird. Gründe für die besondere Betroffenheit von Frauen durch Altersarmut sind die geringere Dauer der Erwerbstätigkeit durch familien- und erziehungsbedingte Unterbrechungen, ein oft höherer Anteil an Teilzeitarbeit, geringfügige Beschäftigung, Arbeitslosigkeit und das immer noch niedrigere Einkommensniveau der Frauen. Nachdem die Rentenversicherung vom Modell des durchgehend in Vollzeit erwerbstätigen Mannes ausgeht, müssen sich die sehr viel häufiger unterbrochenen Erwerbsverläufe der Frauen zwangsl¨ufig negativ auswirken. Eine der wichtigsten Ursachen von Altersarmut bei Frauen ist die geschlechtsspezifische Arbeitsteilung sowohl auf dem Arbeitsmarkt als auch im häuslichen Bereich. Sie beeinflusst die Berufswahl und die Möglichkeit, Führungspositionen zu erreichen. Sie führt zu Erwerbsunterbrechungen und einem hohen Anteil an Teilzeitbeschäftigung und geringfügiger Beschäftigung. Dazu kommt auch die immer noch schlechtere Bezahlung von Frauen in den gleichen Berufen. Neueste Zahlen sprechen von 23 %. Damit liegt die Entgeltungleichheit in Deutschland deutlich über dem europäischen Durchschnitt von 15 Prozent. Unser Land rangiert insoweit am unteren Ende der europaweiten Skala. Die Wählerinitiative "WIR für Thomas Höhl" lädt herzlich zu einer Informationsveranstaltung in Griesheim am Donnerstag, den 23.09.2010 In Caféhaus Waldeck (Altenwohn- und Pflegeheim) Eichendorffstraße 50 64347 Griesheim Beginn: 19:00 Uhr Frau Dr. Angelika Nake, Rechtsanwältin, Bundesvorstandsmitglied des Deutschen Juristinnenbundes und Vorsitzende des Ortsverbandes der FDP-Griesheim, spricht über die Risiken für Frauen in Altersarmut zu fallen und darüber, was langfristig aber auch kurzfristig unternommen werden kann. Herr Thomas H¨hl, der Bürgermeisterkandidaten der Griesheimer Parteien FDP, CDU, WGG und der Grünen wird zur anschließenden Diskussion zur Verfügung stehen und seine Positionen zur Frauenpolitik, zu Kinder- und Jugendlichenbeteiligung im politischen Prozess und zur zukünftigen Seniorenpolitik unserer Gemeinde allen Interessierten gerne näher erläutern. Der Eintritt und die Getränke sind frei. Die FDP Griesheim freut sich, Sie als Gast begrüßen zu dürfen. |
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Google Street View in Griesheim? Was ist Google Maps Street View? Google fotografiert Straßen, Plätze, Häuser, Höfe, kurz gesagt das komplette Stadt- und Ortsbild und stellt diese Aufnahmen dann ins Internet. Dies soll dazu dienen, Informationen im Internet zu finden. Google hat mittlerweile nicht nur eine Suchmaschine sondern auch Übersetzungsdienste und Kartendienste, die es im Internet unentgeltlich – jedenfalls derzeit noch unentgeltlich - zur Verfügung stellt. Google verdient sein Geld nach eigenen Angaben mit Werbung. Genauer gesagt, mit dem Verkauf von Werbeflächen auf seinen eigenen Internetseiten und auf denen seiner Partner. Böse Zungen glauben, dass Google persönliche Daten oder Adressen sammelt, um diese zu verkaufen. Vom Unternehmen selbst wird dies allerdings vehement bestritten. Street View soll so funktionieren: Sie suchen ein Hotel auf Mallorca. Sofort erscheinen zusätzlich zu den Suchergebnissen auch passende Anzeigen von Hotels, Flug- oder Städtereisenanbietern – das sind die gesponserten Links, die Sie rechts neben und über den Suchergebnissen sehen können. Mit Street View können Sie Straßen, Plätze und Sehenswürdigkeiten wie das Kolosseum in Rom oder den Zürichsee in einer 360-Grad-Ansicht erleben, so als wären Sie selbst dort. Sie können mit Street View die neue Gegend erkunden, so, als würden Sie sich in einem dreidimensionalen Stadtplan bewegen. Street View besteht nicht aus Live-Bildern sondern ausschließlich Fotos. Auf diesen Fotos sind natürlich die Menschen, die sich während der Aufnahme der Fotos auf den Straßen aufgehalten haben, zu sehen. Deshalb werden Gesichter und Autokennzeichen auf den Street View-Bildern, wo sie erkennbar sind, automatisch unkenntlich gemacht. So jedenfalls das Unternehmen. Das schließt allerdings nicht aus, dass Autokennzeichen oder Gesichter vergessen wurden und diese dann doch erkennbar sind. Der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) befürchtet dass, Kriminelle den Onlinekartendienst für ihre Zwecke benutzen. Mit Hilfe der Aufnahmen könnten etwa Einbrüche oder Raubüberfälle vorbereitet werden, sagte der BDK-Vizevorsitzende Bernd Carstensen der Deutschen Presse-Agentur. Der Präsident des Eigentümerverbandes "Haus & Grund Deutschland", Rolf Kornemann, hat Immobilienbesitzer in der "Mitteldeutschen Zeitung" aufgefordert, sich bei Bedarf gegen das Internet-Unternehmen zu wehren. "Die Google-Kamera hat die Bilder nämlich in einer Höhe geschossen, die deutlich über der Augenhöhe eines Normalbürgers liegt. Hecken und Zäune, die als Sichtschutz gedacht sind, wurden so umgangen." Die Kameras der Google-Autos befinden sich in 2,50 Meter Höhe. Auch der Deutsche Mieterbund ist zumindest skeptisch: "Wir sehen keine gravierenden Gefahren für die Sicherheit von Mietern, die ja meistens in der Stadt wohnen. Etwas anderes ist es aber zum Beispiel bei einem einsam am Waldrand stehenden Einfamilienhaus", sagt Pressesprecher Ulrich Ropertz gegenüber stern.de. In jedem Fall handele es sich um einen Eingriff in die Privatsphäre: "Muss wirklich die ganze Welt erfahren dürfen, welche Gardinen ich in meiner Wohnung aufgehängt habe?". Deswegen empfiehlt auch der Deutsche Mieterbund, Widerspruch einzulegen. Wer nicht möchte, dass er selbst, sein Haus oder sein Auto auf den detaillierten Straßenansichten zu sehen ist, kann dagegen Widerspruch einlegen. Dafür können Sie das Musterformular verwenden, welches wir >_hier_< für Sie abgelegt haben. Ihre FDP Griesheim Dr. Angelika Nake Vorsitzende |
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Vom Alltag nicht deutsch sprechender türkischer Frauen und Männer Spätestens seit Thilo Sarrazins Buch "Deutschland schafft sich ab" , hat die Debatte um die Integration muslimischer Bürgerinnen und Bürger in Deutschland einen neuen, verschärften Dreh erhalten. Wie wirken sich Vorurteile auf den Alltag vor Gericht aus, etwa in Scheidungsprozessen oder Strafverfahren? Wie wird Mandanten und Zeuginnen, Dolmetscherinnen und Klägern, Angeklagten oder Verurteilten aus verschiedenen Kultur- und Religionskreisen begegnet? Und was wäre zu tun, damit die unterschiedlichen kulturellen Lebensweisen und Werte einer gegenseitigen Verständigung nicht im Wege stehen? Die Hanauer Rechtanwältin Zümrüt Turan-Schnieders spricht über die Tücken der Integration vor Gericht und anderswo mit Vortrag und anschließender Diskussion. Der Eintritt und die Getränke sind frei. Die FDP Griesheim freut sich, Sie als Gast begrüßen zu dürfen. |
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Vorstand der FDP Griesheim formiert sich neu Dr. Angelika Nake einstimmig zur neuen Vorsitzenden der FDP Griesheim gewählt Am 21. Mai fand die FDP-Jahresmitgliederversammlung des Ortsverbandes Griesheim statt. Der bisherige Vorsitzende Herr Michael Thuleweit trat aus beruflichen Gründen nicht noch einmal an. Die erfahrene Kommunalpolitikerin und promovierte Rechtsanwältin Frau Dr. Angelika Nake, seit Anfang 2008 wieder aus Bayern zurück in Griesheim, wurde in der Sitzung einstimmig zur neuen Vorsitzenden gewählt. Um die auf die Partei zukommenden Aufgaben in der bevorstehenden Kommunalwahl 2011 und den besonderen Aufgaben um die Bürgermeisterwahl um Herrn Höhl in Angriff zu nehmen, wurde der bisherige Vorstand um zwei weitere Stellvertreter erweitert. Stellvertretende Vorsitzende sind nun Herr Hans Werner Matthäus, Herr Dominik Thuleweit und Herr Dieter Kleinfeldt. Herr Sigurd Koch erklärte sich weiterhin bereit, das Amt des Kassenwarts auszuüben, das er die letzen 17 Jahre in bewährter Sachkunde inne hatte. Als vorrangig für die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung der Stadt sieht die FDP die flächendeckende Versorgung mit der besonders schnellen Internet-Versorgung (DSL 16.000). Aber auch die zukünftige technologische Entwicklung, insbesondere im Rahmen der erneuerbaren Energien, ist ein Thema, dem sich die Partei in nächster Zukunft intensiv widmen wird. Die Vorsitzende wird auch besonders im Rahmen der Frauenpolitik und der Kinderbetreuung aktiv werden. Hier sieht Frau Dr. Nake Defizite in der bisherigen Entwicklung der Stadt. Sehr kritisch wurde in der Sitzung der aktuelle Google Dienst street-view angesprochen. Hier sieht die Partei Datenschutzverstöße in ganz erheblichem Ausmaß. Über Gartenzäune hinweg werden hier Häuser, Gärten und Privateigentum fotografiert und ins Netz gestellt. Nicht nur Urlauber schauen sich die Umgebung ihres zukünftigen Domizils an sondern auch Einbrecher und Diebe. Jeder Eigentümer sollte hier seine Zustimmung verweigern. Briefe können über den FDP Ortsverband angefordert werden. Die nächste Veranstaltung der Partei im Bürgermeisterwahlkampf ist der 2. Juni 2010. Hier findet die Auftaktveranstaltung der 4 Griesheimer Parteien, die Herrn Höhl als Bürgermeisterkandidaten unterstützen, in der Linie 9 ab 19:30 Uhr statt. Nächster Stammtisch der FDP ist am 07. Juni 2010 Wahlkampfbüro in der Hofmannstraße, Ecke Sandgasse in Griesheim. Der neue FDP-Vorstand freut sich auf Ihr Erscheinen und Ihre Ideen für ein liberales Griesheim der Zukunft. |
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Quo vadis SPD? "Landesverband hat freie Wahl" vs. "Ypsilanti wird sich nicht zur Wahl stellen". Größere Widersprüche wie die Äußerungen aus der SPD in der letzten Woche kann eine Partei nicht bringen. Die SPD schadet damit nicht nur sich selbst, sondern auch der Demokratie in Deutschland. Schade. Die SPD hat es versäumt, sich als demokratische Kraft darzustellen. Dabei fing es doch noch relativ gut an. Im Sinne sichtbarer Subsidiarität wurde den Landesverbänden freie, eigenverantwortlich Entscheidungsbefugnis im Umgang mit der Linken zugestanden. Selbst mit dem Risiko auf Bundesebene Schwierigkeiten zu bekommen. Doch dann meldet sich die direkt gewählte, aufrichtige Parlamentarierin Dagmar Metzger zu Wort und bekennt sich öffentlich zu ihrem und Frau Ypsilantis Wahlversprechen. Wäre es für Frau Metzger nicht einfacher gewesen auf "holsteinische Weise" zu agieren? Sie hätte sich sicher Ärger erspart. Als Ergebnis ihrer Aufrichtigkeit und Offenheit bedrägt man sie jetzt, ihr Mandat niederzulegen. Da kommt das Machtwort aus Berlin. "SPD-Generalsekretär Hubertus Heil erklärte, Ypsilanti werde sich nicht zur Wahl stellen. Vorerst." (Welt-online 9. März 2008, 19:32 Uhr). Spätestens jetzt wird offensichtlich, dass derzeit von der SPD kein überlegtes Handeln für Hessen zu erwarten ist. Schade. Denn dadurch werden den Ex-Kommunisten weitere Wähler in die Arme getrieben. |
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Ende der Engstirnigkeit in der Wirtschaftpolitik gefordert âDass ausgerechnet Wirtschaftsminister Glos die von der Wirtschaft geforderte FachkrÀftezuwanderung ablehnt ist paradoxâ erklÀren ÃŒbereinstimmend Hartfrid Wolff, Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion fÃŒr AuslÀnderrecht, und Dr. Michael Krug, FDP Landtagskandidat des Wahlkreises 51. âDer Bundeswirtschaftsminister darf nicht konservative Ressentiments pflegen, sondern muss die Wirtschaft unter-stützen, so beide weiter. Die Einstellung auch von auslÀndischen Hochqualifizierten ist kurzfristig unabding-bar. Das sorgt für weitere Investitionen in Arbeitsplätze und ist für die Wettbewerbs-fähigkeit unserer Unternehmen wichtig. NatÃŒrlich sind neue Anstrengungen in den Bereichen Bildung, Forschung und Wis-senschaft dringend erforderlich. Die Anforderungen des Arbeitsmarktes mÃŒssen stÀr-ker berÃŒcksichtigt und das Ausbildungsniveau erhöht werden. Aber FachkrÀfte sind nicht von einem Tag auf den andern auszubilden. Deshalb muss Glos dafÃŒr sorgen, dass er nicht zum Wirtschafts-Behinderungsminister wird. Ebenso macht die Neiddiskussion, die immer wieder von Teilen der SPD angefacht wird, den deutschen Arbeitsmarkt ÀuÃerst unattraktiv. Wieso sollten international ori-entierte FachkrÀfte zu uns kommen, wenn sie befÃŒrchten mÃŒssen, dass man ihnen das Gehalt nicht gönnt? Diskussionen um die staatliche Reglementierung von ManagergehÀltern die EinfÃŒh-rung einer Vermögenssteuer und ebenso der hohe bÃŒrokratische Aufwand zur Un-ternehmensgrÃŒndung sind schÀdlich fÃŒr den Standort Hessen und Deutschland. âEs muss endliche Schluss sein mit engstirnigem Denken und Handelnâ fordert daher Dr. Krug. Gerade in der Wachstumsregion Rhein-Main-Neckar, in deren geografischer Mitte Darmstadt liegt, sind weltoffene Rahmenbedingungen fÃŒr die Wirtschaft zum Wohl der Bevölkerung nötig. |
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Familienpolitisches Kartenhaus von Frau von der Leyen fällt zusammen BERLIN. 16.7.2007. Zur Absage der Verhandlungen über den Krippenausbau von Finanzminister Steinbrück (SPD) und der Forderung von Ministerin von der Leyen (CDU) nach Aufstockung des Kindergeldes für Familien mit mehreren Kindern erklärt die familienpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion Ina LENKE: Das familienpolitische Kartenhaus der Familienministerin fällt zusammen. Die haltlosen Versprechen von kostenlosen Kita-Plätzen und einem milliardenschweren Zuschuss vom Bund hat Frau von der Leyen jetzt durch ihre neueste Forderung nach mehr Kindergeld für Familien mit mehreren Kindern ohne Rückhalt ihrer Fraktion noch einmal getoppt. Es bleibt offen, wann die Ankündigungsministerin endlich zur Handlungsministerin wird. Nachdem der Finanzminister das Treffen mit der Familienministerin hat platzen lassen, ist fraglich, ob der Bund den Kommunen überhaupt helfen will. Eltern, die sich nach dem Elterngeld auf einen Krippenplatz verlassen haben, fühlen sich von der schwarz-roten Bundesregierung zu Recht betrogen. Die FDP-Bundestagsfraktion will das Angebot der Kindertagesbetreuung für Kinder unter drei Jahren kurzfristig auf bis zu 750.000 erweitern. Das liberale Konzept sieht vor, den Anteil der Gemeinden an der Umsatzsteuer um zusätzliche 1,5 Milliarden Euro pro Jahr zu erhöhen. Da die Länder klebrige Finger haben, soll das Geld direkt ohne Umweg über die Länder den Kommunen zukommen. |
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"Wolff muss endlich klare Position beziehen, um die Debatte zu beenden." Wiesbaden 17.7.2007 - Angesichts der nicht abreißenden Debatte über die Behandlung der Schöpfungslehre im Biologieunterricht forderte die schulpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag, Dorothea Henzler: "Kultusministerin Wolff hat mit ihren Äußerungen eine bundesweite Debatte losgetreten und Verwirrung nicht nur bei Eltern und Schülern gestiftet. Die andauernde öffentliche Diskussion zeigt, dass Unklarheit über die Äußerungen der Kultusministerin herrscht. Frau Wolff hat in der politischen Auseinandersetzung im Hessischen Landtag der Öffentlichkeit nicht klarmachen können, was sie wirklich beabsichtigt. Sie darf nun nicht abtauchen, sondern muss sich deutlich erklären." Die hessischen Lehrpläne für den Biologieunterricht regelten – nach Ansicht der liberalen Schulpolitikerin – die Unterrichtsinhalte eindeutig. Demzufolge gebe es in der Sekundarstufe I eine klare Trennung von Biologie- und Religionsunterricht. Die Evolutionstheorie werde im Biologieunterricht erst in Sekundarstufe II behandelt und in diesem Zusammenhang sehe der Lehrplan auch eine Auseinandersetzung mit philosophischen und religiösen Fragen vor. "Damit sind die Unterrichtsinhalte gut geregelt. Wenn die Kultusministerin an diesen Lehrplänen rütteln will, muss sie es deutlich sagen. Sie muss sich unmissverständlich äußern, was sie unter einem 'modernen Biologieunterricht' versteht", forderte Henzler. Die FDP bekräftigte ihre Position nach einer Beibehaltung der strikten Trennung der Unterrichtsinhalte im Biologie- und Religionsunterricht in der Sekundarstufe I. Eine Vermischung sei weder pädagogisch noch rechtlich vertretbar. "Die Ministerin muss deutlich sagen, was sie wirklich vorhat", so Henzler abschließend. |
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Schluss mit der Steuer-Gier Griesheim, 14. Juli. 2007 - "Schluss mit der Steuer-Gier." Mit dieser Forderung macht die FDP die jährlich steigende Abgabenbelastung der Bürgerinnen und Bürger zum Thema. "Rechnerisch arbeiten die Menschen mehr als das halbe Jahr für den Staat", erklärt Wolfgang Broszat, Vorsitzender der Liberalen vor Ort. "Bis zum 12. Juli müssen sie schuften, um Steuern und Abgaben bezahlen zu können. Erst danach landet der Verdienst in der eigenen Tasche." Die FDP begeht deshalb am 12. Juli bundesweit den "Steuerzahlertag". Auch die FDP Griesheim nimmt teil. In der Darmstädter Straße vor dem Rathaus präsentiert sie die "Steuererklärung auf einem Blatt Papier" und lädt die Bürgerinnen und Bürger von Griesheim zu einem Gewinnspiel ein. "Die sprudelnden Steuereinnahmen, über die sich die Finanzminister so freuen, sind", wie Broszat anmerkt, "von den Bürgern erwirtschaftet". Die bessere Lage der öffentlichen Kassen müsse deshalb für Steuersenkungen genutzt werden. "Es ist das Geld der Bürger. In ihren Taschen ist es am besten aufgehoben!" Mehr Geld für Investitionen und Konsum bringe den Aufschwung dauerhaft Fahrt. Davon profitiere wiederum der Staat mit nachhaltig höheren Steuereinnahmen. "Das erlaubt eine wirkliche Haushaltskonsolidierung. Wir sind überzeugt, dass eine solide Finanzpolitik und niedrige Steuern zusammengehören", so Broszat. Nach den Worten des örtlichen FDP-Chefs belege das Beispiel zahlreicher Länder, dass niedrige Steuern für wirtschaftliche Dynamik und so für mehr Arbeitsplätze sorgen. "Das Motto ‚Steuern runter, Arbeit rauf' stimmt", sagt Broszat. Er sieht die ständig steigende Steuer- und Abgabenlast in Deutschland als Beweis, wie der Druck auf die gesellschaftliche Mitte hierzulande stetig wachse. "Politische Entscheidungen gehen immer mehr zu Lasten derer, die Leistung zeigen und Verantwortung übernehmen wollen", kritisiert der FDP-Vorsitzende. "Dabei sind sie es, die unsere Gesellschaft tragen.“ Die FDP sei der Anwalt dieser vergessenen Mitte. "An sie wenden wir uns heute mit dem Steuerzahlertag in Griesheim und im ganzen Land." |
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MEINHARDT: Finanzierungsstopp bei PISA ist absurd BERLIN 19.1.2007. Zur Forderung nach einem Finanzierungsstopp für die PISA-Studien entgegnet der bildungspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Patrick MEINHARDT: Die Forderung des Lehrerverbandes nach einem Stop der PISA-Finanzierung ist absurd. Man stelle sich mal vor, Schüler würden, nachdem sie schlechte Noten bekommen, einen Gehaltsstopp für Lehrer verlangen, anstatt sich anzustrengen. Der Lehrerverband sehnt sich offenbar nach jenen vorgeblich guten Zeiten zurück, als noch nicht durch PISA-Studien der internationale Rückstand des deutschen Bildungswesens offenbart wurde. Anstatt sich in der Rolle des beleidigten Verlierers zurückzulehnen und Besitzstände zu wahren, sollte der Lehrerverband endlich dazu übergehen, sich aktiv für Bildungsreformen einzusetzen. Nur durch einen Wettbewerb um die beste Bildung wird der notwendige Reformdruck erzeugt, und hierbei sind Vergleichstests die notwendigen Antriebsfedern. |
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BAHR: Krankenkassenentschuldung kommt Enteignung gleich BERLIN 16.8.2006. Zu den Plänen des Bundesgesundheitsministeriums, notfalls alle Gesetzlichen Krankenkassen heranzuziehen, um Schuldenfreiheit der gesamten GKV zum Zeitpunkt der Einführung des Fonds zu erreichen, erklärt der gesundheitspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Daniel BAHR: Die Pläne des Bundesgesundheitsministeriums zur Entschuldung der Krankenkassen zeigen die ganze Plan- und Hilflosigkeit dieser Bundesregierung, eine vernünftige, zukunftsträchtige Gesundheitsreform auf die Beine zu stellen. Diejenigen Krankenkassen, die ihre Finanzen in den letzten Jahren solide und rechtskonform geführt haben, sollen nun für die Schulden der anderen aufkommen. Die betroffenen Kassen haben keinerlei Veranlassung mehr, Maßnahmen zum Schuldenabbau zu ergreifen – schließlich werden ihre Schulden spätestens zur Einführung des Gesundheitsfonds von den gut wirtschaftenden ausgeglichen. Das kommt einer Enteignung gleich. Bestraft werden die Kassen, die solide gewirtschaftet haben. Belohnt werden diejenigen, die nicht rechtzeitig Einsparungen erreicht oder die Beiträge angepasst haben. Der Ministeriumsvorschlag bedeutet die Einheitsversicherung schon vor dem Start des Gesundheitsfonds.Ich befürchte, dass der Anreiz nun in die andere Richtung geht: Kassen könnten bis zur Einführung des Gesundheitsfonds nach dem Motto `Nach uns die SintflutŽ in Saus und Braus unsolide wirtschaften. Es geht dem Ministerium offensichtlich nur noch um die Einführung des Gesundheitsfonds und nicht mehr um eine sachlich vernünftige Lösung. Das Bundesgesundheitsministerium wiederholt den Fehler bei der Hartz-Reform, als es auch unter Zeitdruck zu vielen Fehlern kam. |